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UPDATE: Nicht auffälliger Hund wird zum Tode verurteilt – Er ist wieder zu hause!

Vielleicht erinnert ihr euch noch an Teddy, einen Stafford in England, welcher aufgrund seiner Rasse zum Tode verurteilt wurde.

Wir haben ausführlich über seinen Fall berichtet: Nicht auffälliger Hund wird zum Tode verurteilt

www.fressnapf.de

Teddy hat in seinem ganzen Leben keinen anderen Hund, geschweige denn einen Menschen, angegriffen, doch aufgrund von der Liste (BSL), welche es in England gibt, wurde er beschlagnahmt und zum Tode verurteilt. Sein Besitzer, Tom Hook, kämpfte monatelang um seinen Hund und schlussendlich gewann er vor Gericht und konnte Teddy wieder mit nach Hause nehmen.


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In einem Interview erläuterte Tom, was in den letzten Monaten passiert ist.


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Als Teddy beschlagnahmt wurde, ließ Tom keine Zeit verstreichen und reichte umgehend Revision ein. Nach Monaten erhielt er endlich einen Gerichtstermin – am 28.06.2016. Teddy war während der ganzen Zeit in einem Tierheim und durfte nicht besucht werden.

Die Anhörung ging sehr schnell. Tom hatte seine Anwältin dabei und einen unabhängigen Gutachter, welcher einen positiven Report für Teddy ausstellte (positiv in dem Sinne, dass er keinerlei Gefahr darstellt).


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Das Gericht entschied zu Gunsten von Tom und Teddy und erlaubte die Rückkehr von Teddy unter folgenden Auflagen:

  • Er muss kastriert werden.
  • Er benötigt einen Mikrochip.
  • Er muss versichert werden.
  • In der Öffentlichkeit muss er Leine und Maulkorb tragen.
  • Er darf von keiner Person unter 16 Jahren geführt werden.
  • Er darf nicht für mehr als 30 Tage im Jahr in der Obhut einer anderen Person sein.

Angesichts der Tatsache, dass er eingeschläfert werden sollte, sind dies wohl annehmbare Auflagen.

Teddy braucht noch Zeit, um sich wieder einzugewohnen. Laut Tom ist die einsame Zeit in dem Tierheim nicht spurlos an ihm vorbei gegangen. Er hat wohl einiges an Gewicht verloren und ist sehr ängstlich gegenüber Menschen. Sobald sich jemand schnell bewegt, zuckt er zusammen.

Wir gratulieren den beiden und können nur hoffen, dass erstens dieses total absurde Gesetz endlich abgeschafft wird und zweitens, dass Teddy dieses Trauma schnell überwinden wird und wieder das Leben in vollen Zügen genießen kann.


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