Berner Sennenhund

Berner Sennenhund

Mit ähnlicher Färbung wie der Bernhardiner ist der Berner Sennenhund jedoch die einzige Hunderasse, aus dem Stammbaum der schweizer Sennenhunde, die ein langes und seidiges Fell hat. Intelligent, stark, wendig, ruhig und zuversichtlich, ist der Berner Sennenhund ein vielseitiger Arbeiter.

Ursprungsland: Schweiz
Farben: dreifarbig: schwarz mit rost und weißfarbigen Akzenten
Charakter: ruhig und gelassen
Ideale Halter: Familien und Singles welche die Natur lieben
Energie Level: hoch
Lebenserwartung: 6 bis 9 Jahre

www.fressnapf.de

Körperliche Merkmale
Der große und robuste Berner Sennenhund verfügt über Agilität, Tempo und Kraft. Er hat einen langen und quadratischer Körper, welcher aber nicht sehr groß ist. Das mäßig lange und dicke Fell ist gerade, oder leicht gewellt, und schützt ihn auch vor kaltem Wetter. Sein Fell ist dreifarbig (schwarz als Grundfarbe mit rost und weißfarbigen Akzenten), was seinen sanften und gutmütigen Ausdruck unterstreicht.

Persönlichkeit (Charakter) und Temperament
Der Berner Sennenhund ist loyal, sensibel und versucht seinem Besitzer zu gefallen. Sein Umgang mit Kindern ist sehr sanft, Fremden gegenüber ist er jedoch eher reserviert und zurückhaltend. Er spielt sehr gerne mit anderen Hunden und verbringt gerne seine Zeit mit seiner Familie. Am Besten kann man ihn als unbeschwerten und ruhigen Familienbegleiter beschreiben – dies ist besonders spürbar sobald er erwachsen ist.

Pflege
Wöchentliches Ausbürsten des Fells genügt, um dieses gesund und glänzend zu halten. Der Berner Sennenhund liebt die Natur und vor allem das kalte Wetter. Obwohl er draußen leben könnte, so sollte er doch bei seiner Familie im Haus untergebracht sein.
Tägliche Spaziergänge oder eine kurze Wanderung reichen dem Berner Sennenhund, um fit zu bleiben. Er liebt es auch Dinge zu ziehen, weswegen er für diverse Zugsportarten in Frage kommt.

Gesundheit
Der Berner Sennenhund ist gelegentlich anfällig für gesundheitliche Probleme wie Von-Willebrand-Syndrom (VWS), Hüftgelenksdysplasie (HD), Ellbogendysplasie, Hypomyelinisierung, Allergien, Hypothyreose und progressive Retina-Atrophie (PRA).
DNA-, Herz-, Hüft-, Augen-und Ellenbogen-Tests sind für den Berner Sennenhund angeraten, welcher eine durchschnittliche Lebensdauer von 6 bis 9 Jahren hat (wie ein Schweizer Sprichwort sagt: “Drei Jahre ein junger Hund, drei Jahre ein guter Hund und drei Jahre ein alter Hund. Alles, was darüber ist, ist ein Geschenk von Gott.”)

Geschichte und Hintergrund
Der Berner ist der einzige schweizer Sennenhund mit einem seidigen, langen Fell. Seine wahre Herkunft ist oft umstritten, aber einige Experten glauben, die Geschichte dieser Rasse reiche zurück in die Zeit, als die Römer in die Schweiz vordrangen und einheimische Wachhunde mit den römischen Mastiffs kreuzten. Diese Kreuzung führte zu einem körperlich starken Hund, welcher den harten Wetterbedingungen in der Schweiz zu trotzen vermochte und dadurch als Hütehund und Wachhund eingesetzt werden konnte.
Trotz seiner Vielseitigkeit gab es nur wenig Aufwand diese Rasse zu erhalten. Die Zahl der Berner Sennenhunde nahm in den darauf folgenden Jahrhunderten rapide ab. Im späten 19. Jahrhundert begann Professor Albert Heim, ein Geologe und Hundeliebhaber, die Berner Sennenhunde zu studieren und versuchte sicherzustellen, dass diese Hunderasse nicht ausstarb. Seine Bemühungen wurden in der ganzen Schweiz und sogar in Europa gefördert. Die schönsten Hunde dieser Rasse wurden zunächst in der Gegend um Durrbach gesehen, was ihnen ihren vorläufigen Namen “Durrbachler” einbrachte. Als die Rasse sich jedoch wieder weiter ausbreitete, wurde sie wieder in Berner Sennenhund umbenannt.


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