Beagle

Der Beagle ist eine mittelgroße Rasse aus der Jagdhund-Gruppe. Obwohl es viele Variationen dieser Rasse im Laufe der Geschichte gab, entstand die moderne Zucht im England des frühen 19. Jahrhunderts. Wegen seiner Größe und seinem ruhigen Temperament ist der Beagle eine beliebte Wahl für private Tierhalter, durch seinen scharfen Geruchssinn nützlich für Jäger.

Ursprungsland: England
Farben: dreifarbig mit weiß, braun und schwarz
Charakter: freundlich, ruhig und abenteuerlustig
Ideale Halter: Familien und Jäger
Energie Level: hoch
Lebenserwartung: 12 bis 15 Jahre

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Körperliche Merkmale
Mit seiner körperlichen Statur ähnelt der Beagle einem Foxhound. Jäger können seine klangvolle Stimme von weiter Entfernung ausmachen, was es ihnen erleichtert, die Beute zu lokalisieren. Durch seine moderate Größe kann der Beagle auch dahin mit auf die Jagd genommen werden, wo größere Hunde nicht so gut geeignet wären. Sein dichtes Fell schützt ihn dabei vor äußerlichen Verletzungen. Die hauptsächlichen Farben sind dreifarbig schwarz, braun, weiß und blau, weiß, braun bzw. zweifarbig rot und weiß; braun und weiß; schwarz und weiß; ganz weiß.

Persönlichkeit (Charakter) und Temperament
Bekannt als eine der freundlichsten Rassen unter den Jagdhunden wird der Beagle, besonders für seine Liebe die Natur zu Erkunden, geschätzt. Diese Rasse bellt, heult und folgt manchmal auch eigenständig einer Spur. Er ist ein unglaublich toleranter, ruhiger und abenteuerlustiger Hund, was ihn zu einem perfekten Haustier für Familien mit Kindern macht.

Pflege
Der Beagle ist ein sozialer Hund, der besonders gut für die Gesellschaft mit Menschen und anderen Hunden geeignet ist. Regelmäßige Bewegung, wie ein Herumtollen im Park und regelmäßige Spaziergänge sind dabei am besten als körperliche Betätigung für den Beagle geeignet.
Sein kurzes und dichtes Fell benötigt keine umfangreiche Pflege. Ein gelegentliches Bürsten, um die toten Haare zu entfernen, ist alles was benötigt wird.

Gesundheit
Der Beagle hat eine durchschnittliche Lebensdauer von 12 bis 15 Jahren. Obwohl diese Rasse in der Regel sehr gesund ist, gibt es doch einige Krankheiten die öfter vorkommen. Unter anderem sind dies Epilepsie, zentrale Progressive Retinaatrophie (PRA), Hypothyreose, Distichiasis, tränende Augen und Probleme mit der Schilddrüse.

Geschichte und Hintergrund
Es wird spekuliert, dass der Name des Hundes aus dem Französischen, Keltischen oder Englischen abgeleitet wurde, wo er soviel bedeutet wie “klein”. Beagles wurden wahrscheinlich für die beliebteste Sportart in England, die Hasenjagd, während des 14. Jahrhunderts eingesetzt. Der Begriff “Beagle” wurde offiziell erstmals im Jahre 1475 verwendet. Der Beagle wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts in den verschiedensten Größen gezüchtet, jedoch waren die kleineren Exemplare die beliebtesten, da diese dem Jäger besser bei Fuß folgen konnten. Dadurch wurden die kleineren Exemplare auch bald bei Hausfrauen, Senioren und Menschen sehr beliebt, die eigentlich eher nicht über die Ausdauer verfügten einen so aktiven Hund zu halten.


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