Basset

Basset kommt aus dem Französischen, wobei “Bas” soviel bedeutet wie “kurz”. Durch seinen länglichen und schweren Körperbau, die langen Ohren und kurzen Beine, ist er sofort erkennbar. Der Basset ist nicht nur ein ausgezeichnet Jagd- und Spürhund sondern, durch sein sanftes und nicht auf Konfrontation ausgelegtes Wesen, auch ein ausgezeichnetes Familienmitglied.

Ursprungsland: Frankreich
Farben: schwarz-weiß-braun oder lemon-weiß
Charakter: loyal und entspannt
Ideale Halter: Familien, Senioren
Energie Level: hoch
Lebenserwartung: 8 bis 12 Jahre

www.fressnapf.de

Körperliche Merkmale
Der Basset verfügt über einen schweren Knochenbau, weswegen er größer ist als ähnliche Rassen. Durch seine kurzen Beine und seinen schweren, langen Körper kann er sich auch in schwierigem Terrain problemlos fortbewegen. Meistens hält er dabei seine Nase auf den Boden gerichtet. Das dicke und dichte Fell schützt dabei die Haut des Hundes, wenn er sich auf der Jagd durch Gestrüpp bewegen muss.

Persönlichkeit (Charakter) und Temperament
Von Natur aus ist der Basset sehr freundlich im Umgang mit Kindern und anderen Haustieren. Er ist auch einer der am enspanntesten und gutmütigsten Hunde unter den Jagdhundrassen. Man sollte den Rücken des Hundes nicht unnötig belasten, da dieser anfällig für Probleme sein kann.
Der Basset schnüffelt gerne und bellt laut, während er eine Spur verfolgt. Da er über einen guten Spürsinn verfügt, wird er auch versuchen der Spur weiter zu folgen, selbst wenn diese schon verloren gegangen ist.

Pflege
Tägliche, mittellange Spaziergänge oder Spiele im Garten befriedigen den Bewegungsdrang des Bassets. Das Gesicht des Hundes, besonders die Falten um den Mund, sollten immer sauber gehalten werden. Des Weiteren hat diese Rasse die Tendenz zu sabbern. Das Fell benötigt nicht viel Pflege. Der Basset sollte im Haus gehalten werden.

Gesundheit
Der Basset, der eine durchschnittliche Lebenserwartung von 8 bis 12 Jahren hat, ist anfällig für Osteochondrosis, Magendrehung, Ellbogendysplasie, Thrombose, von-Willebrand-Syndrom (vWD) und Hüftgelenksdysplasie (HD). Übergewicht ist auch kein seltenes Problem, welches beim Basset vorkommt.

Geschichte und Hintergrund
Der Basset wurde erstmals im 16. Jahrhundert im Zusammenhang mit der Dachsjagd erwähnt. Allerdings wurden Hunde mit kurzen Beinen schon seit der Antike gezüchtet. Wann genau diese Rasse das erste Mal erfolgreich gezüchtet wurde ist reine Vermutung.
Die vorrevolutionären Franzosen verwendeten kurzbeinige Hunde für die Jagd, jedoch wurde nicht viel über diese Hunde dokumentiert. Nach der Französischen Revolution benötigten Jäger einen Hund, der Ihnen auf Fuß folgen konnte. Diese Hunde mussten körperlich stark sein, eine schwere Knochenstruktur mit kurzen Beinen und einen guten Spürsinn vorweisen. Der Basset war daher eine gute Wahl. Normalerweise wurde der Basset zur Kaninchen- und Hasenjagd eingesetzt, konnte aber auch mit Leichtigkeit größere Beute jagen.
In den späten 1800er Jahren wurde der Basset mit Bluthunden gekreuzt, um die Größe des Hundes zu erhöhen. In der Mitte der 1900er wurde der Basset als Haustier und auch in den Bereichen Unterhaltung und Werbung beliebt, in welcher er vorzugsweise wegen seines lustigen Ausdrucks eingesetzt wurde. Wegen seiner sanften Natur ist der Basset noch heute ein Favorit unter Hundefreunden, Jägern und Familien.


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