Basenji

Der Basenji ist ein leichter, eleganter Jagdhund aus Zentralafrika. Er hat einen faltigen Kopf und eine hohe, geringelte Rute. Der Basenji ist dafür bekannt, dass er nicht bellt. Wenn er aufgeregt ist macht er allerdings ein Geräusch, das einem Jodeln sehr ähnelt.

Ursprungsland: Zentralafrika
Farben: rotbraun, schwarz oder gestromt, jeweils mit weiß
Charakter: intelligent und treu
Ideale Halter: Familien, nur erfahrene Halter
Energie Level: hoch
Lebenserwartung: 12 bis 14 Jahre

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Körperliche Merkmale
Die Basenji besitzt einen robusten Körperbau. Seine langen Beine helfen ihm schnell zu laufen, was in der Ausführung einer Art Doppelgalopp ähnelt. Sein kurzes Fell ist schwarz, kastanienbraun oder gestromt. In Verbindung mit den stehenden Ohren bildet es eine hervorragende Wärmeableitung.

Persönlichkeit (Charakter) und Temperament
Der Basenji kommt in der Regel gut mit anderen Hunden aus, jedoch nicht so gut mit Vertretern seiner eigenen Rasse. Obwohl der Hund nicht viel bellt kann er Heulen und ein kreischendes Geräusch machen, gelegentlich begleitet von einem Husten, welcher ähnlich dem eines Fuchses klingt. Basenjis verlieren kaum Haare, riechen nicht und sind ausgesprochen reinlich.

Pflege
Das Fell des Basenji erfordert nur eine minimale Pflege. Es ist ausreichend das Fell ab und an zu bürsten, um die toten Haare zu entfernen. Der Basenji ist von Natur aus sehr aktiv und daher sollte man ihm täglich körperliche wie auch geistige Aufgaben stellen, ansonsten kann es zu Frustrationen und/oder Aggressionen kommen. Da Basenjis relativ kälteempfindlich sind, sollten sie im Haus oder in der Wohnung gehalten werden.

Gesundheit
Der Basenji leidet unter gesundheitlichen Problemen wie Hüftgelenksdysplasie (HD), Hornhaut-Dystrophie, progressive Retinaatrophie (PRA) und Patellaluxation. Seine durchschnittliche Lebensdauer liegt bei 12 bis 14 Jahren.

Geschichte und Hintergrund
Die Wurzeln des Basenji liegen in Ägypten. Dort wurde er als Jagdhund bei den einheimischen Stämmen und den Pygmäen aus der Kongoregion eingesetzt. Darum wird er auch manchmal als Kongo Terrier bezeichnet.
Die ersten Versuche den Basenji im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert nach England zu importieren waren leider erfolglos. Erst im Jahre 1937 gelang es, den Basenji in England zu verwurzeln.
Ein bedeutendes Ereignis im Zusammenhang mit dem Basenji ereignete sich im Jahre 1980. Es wurden zahlreiche Hunde aus Afrika importiert, um einige gemeinsame erbliche gesundheitliche Probleme in der Zucht zu reduzieren, wodurch zum ersten Mal eine gestromte Farbe in dieser Zucht vorkam. Noch heute sind einige der ursprünglichen Merkmale in dieser Rasse vorhanden, wie zum Beispiel der jährliche Sexualzyklus und, dass der Basenji nicht bellt.


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