Anatolischer Hirtenhund

Der Anatolische Hirtenhund ist eine reine Arbeitsrasse. Ursprünglich in der Türkei gezüchtet um Herden zu beschützen, wird er heute hauptsächlich als Wachhund eingesetzt.

Ursprungsland: Türkei
Farben: variieren – alle Farben sind erlaubt
Charakter: treu und eigenständig
Ideale Halter: aktive Singles und Familien, Bauern und Hirten
Energie Level: hoch
Lebenserwartung: 10 bis 13 Jahre

www.fressnapf.de

Körperliche Merkmale
Der robuste Anatolische Hirtenhund besitzt eine Menge Ausdauer und Beweglichkeit. Sein großer Körperbau ermöglicht es ihm, auch schwerere Aufgaben durchzuführen und sein Gang ist glatt, flüssig und kraftvoll. Der Anatolische Hirtenhund hat einen großen Kopf, eine gute Knochenstruktur und einen intelligenten Ausdruck.
Das Fell des Hundes kann in vielen verschiedenen Farben vorkommen. Es ist kurz und rau, mit einer dichten, dicken Unterwolle. Um den Hals herum wächst es etwas länger.

Persönlichkeit (Charakter) und Temperament
Der Anatolische Hirtenhund ist ein ausgezeichneter Wachhund, der sofort anfängt zu bellen sobald ihm etwas außergewöhnlich vorkommt. Er widmet sich voll und ganz seiner Familie und beschützt diese dabei bis aufs Äußerste. Er legt in der Regel einen sehr liebevollen Umgang mit Kindern an den Tag, wobei er dabei nicht so verspielt ist, wie Kinder meistens erwarten. Diese Rasse sucht selten Ärger mit anderen Hunden und gilt als problemlos und ausgeglichen.

Pflege
Der Anatolische Hirtenhund benötigt lediglich eine geringe Fellpflege. Man sollte ihn einmal die Woche bürsten, um das tote Fell zu entfernen. Ein langer Spaziergang reicht ihm als tägliche körperliche Aktivität aus. Er ist dafür bekannt, dass er ohne Probleme in kühleren und gemäßigten Klimazonen draußen gehalten werden kann, lebt aber auch gerne mit seiner Familie zusammen im Haus.

Gesundheit
Der Anatolische Hirtenhund hat eine durchschnittliche Lebenserwartung von 10 bis 13 Jahren und ist anfällig für Hüftgelenksdysplasie (HD).

Geschichte und Hintergrund
Die Ursprünge des Anatolischen Hirtenhundes sollen in römischen Molosser Kriegshunden und dem Tibetischen Mastiff liegen, welche vor über 4000 Jahren in die Türkei gebracht wurden. In der Türkei wurden solche Hunde verwendet, um Vieh gegen Raubtiere wie Bären und Wölfe zu verteidigen. Sie dienten als Begleiter von nomadischen Hirten, wodurch die Rasse sich in weiten Regionen verbreitete. Dadurch lassen sich auch die Variationen in Fellfarbe und Fellart erklären. Die Qualitäten, die konstant erhalten wurden, sind Winterhärte, Treue und Unabhängigkeit.
Der Name ist abgeleitet aus dem Türkischen “Koban copek”, was soviel bedeutet wie “Hirtenhund”.


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