Alaskan Malamute

Oft mit dem Siberian Husky verwechselt, ist der Alaskan Malamute einer der ältesten arktischen Schlittenhunde. Schwere Knochen mit kräftigen Schultern und einer tiefen Brust ermöglichen es ihm in rauen und kalten Gebieten zurechtzukommen. Er ist aber auch ein liebevoller und freundlicher Begleiter.

Ursprungsland: Amerika
Farben: grau, schwarz, rot mit weiß
Charakter: anhänglich und freundlich
Ideale Halter: erfahrene Hundehalter, Menschen die gerne an der frischen Luft unterwegs sind
Energie Level: hoch
Lebenserwartung: 10 bis 12 Jahre

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Körperliche Merkmale
Der lange Körper macht, in Verbindung mit seinen schweren Knochen, den Alaskan Malamute leistungsstark und ausdauernd. Er wurde nicht, wie andere alaskische Rassen, für Geschwindigkeit gezüchtet sondern vielmehr um schwerere Lasten ziehen zu können.
Der Alaskan Malamute besitzt einen unermüdlichen, ausgewogenen und stabilen Gang. Sein Fell verfügt über eine dichte und fettige Unterwolle und grobes, isolierendes Deckhaar.

Persönlichkeit (Charakter) und Temperament
Der Alaskan Malamute ist ein sehr familienorientierter Hund und benimmt sich ausgesprochen gut im Haus. Wenn er nicht ausreichend gefördert wird, kann er jedoch schnell frustriert werden.
Obwohl der Alaskan Malamute unabhängig ist, einen starken Willen besitzt und gelegentlich fremden Hunden und anderen Haustieren aggressiv gegenübertritt, ist er innerhalb der Familie sehr gesellig und freundlich.

Pflege
Durch sein ursprüngliches Aufgabengebiet benötigt er ausreichende tägliche Bewegung. Dazu eignet sich am besten, dass man mit seinem Hund Joggen geht oder aber sehr lange Spaziergänge unternimmt. Die Rasse liebt vor allem das kältere Wetter und genießt es, dabei einen Schlitten durch den Schnee zu ziehen. Trotz seines Ursprunges sollte der Hund im Haus untergebracht und nicht draußen gehalten werden.
Das Fell des Alaskan Malamute sollte wöchentlich, und während des Fellwechsels sogar häufiger, gebürstet werden.

Gesundheit
Der Alaskan Malamute hat eine durchschnittliche Lebenserwartung von 10 bis 12 Jahren. Gelegentlich leidet er an den folgenden Krankheiten: Hüftdysplasie, Grauer Star, Osteochondrodysplasie (OCD) und Hypothyreose.

Geschichte und Hintergrund
Der Ursprung des Alaskan Malamute ist nicht eindeutig bekannt. Er gilt, in der Regel, den Mahlemut zugeschrieben, einem alten Inuit Stamm aus dem nordwestlichen Alaska. Genau wie andere Hunde aus der Spitzfamilie wurde diese Rasse von ihrem Ursprungsgebiet, der arktischen Region und den damit verbundenen schwierigen klimatischen Bedingungen, geprägt.
Diese Hunde wurden als Gefährten auf der Jagd nach Polarbären oder Robben eingesetzt. Der Alaskan Malamute war größer und stärker war als andere Hunde in dieser Region. Dadurch konnte er mit Leichtigkeit die Aufgaben bewältigen, wozu man mehrere kleinere Hunde hätte einsetzen müssen, beispielsweise um große Lasten zu ziehen. Der Alaskan Malamute wurde so eng in die Familien eingebunden, dass er schon bald nicht mehr als bloßes Haustier, sondern als vollwertiges Familienmitglied, galt.
Während des 18. Jahrhunderts, als es viele Alaska Forscher gab, und auch später im 19. Jahrhundert, während des Goldrausches, beeindruckte der Alaskan Malamute die “Siedler” mit seiner Größe und seiner Verbundenheit mit seiner Familie. Die Siedler waren die ersten, die diese Hunde für Schlittenhunderennen einsetzten. Um die Nachfrage der Siedler nach dem Alaskan Malamute zu stillen wurde dieser, wahrscheinlich mit anderen Rassen welche die Siedler nach Alaska mitgebracht hatten, gekreuzt. Dies stellte eine Bedrohung für die Rassenreinheit des Alaskan Malamute dar.
Im Jahre 1920 brachte ein Liebhaber von Schlittenhunderennen aus Neu-England einige Exemplare des ursprünglichen Alaskan Malamute in seine Heimat und begann damit den ursprünglichen Alaskan Malamute zu züchten. Als der Ruhm des Alaskan Malamute langsam anstieg, wurde er für verschiedene Zwecke eingesetzt. Einige Hunde dieser Rasse wurden ausgewählt um Admiral Richard Byrd im Jahre 1933, bei seiner Alaska-Expedition, zu begleiten. Des Weiteren wurden sie auch im Zweiten Weltkrieg eingesetzt um schwere Lasten zu ziehen aber auch als Such- und Rettungshund.


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