Die Wahrheit über Schokolade

Hund und Schokolade

An Schokolade kann dein Hund erkranken und sogar sterben. Schokolade ist eine der häufigsten Ursachen für Vergiftungen bei Hunden.

Was genau macht Schokolade für Hunde so giftig?
Schokolade wird aus Kakao hergestellt. Kakaobohnen beinhalten Koffein und einen chemischen Stoff namens Theobromin, welcher die eigentliche Gefahr darstellt.
Das Problem ist, dass Hunde Theobromin viel langsamer abbauen als es der Mensch tut – nach 17 Stunden kann ein Hund noch immer mehr als die Hälfte des aufgenommenen Theobromins in seinem Körper haben.

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Wie viel Schokolade ist zu viel?
Je mehr Theobromin ein Schokoladenprodukt enthält desto giftiger ist es für den Hund.
Ungezuckerte Blockschokolade enthält ungefähr 1560 Milligramm Theobromin pro 100 Gramm Schokolade, was ungefähr zehn Mal höher ist als bei Milchschokolade.
Man geht davon aus, dass 115 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht lebensbedrohlich sein können.
Anders ausgedrückt besteht bei dem Verzehr von ungefähr 500 Gramm Milchschokolade, 250 Gramm Halbbitterschokolade und nur 70 Gramm Blockschokolade für einen Hund mit 10 Kilogramm Körpergewicht Lebensgefahr.

Mein Hund hat Schokolade gegessen, was soll ich unternehmen?
Nachdem ein Hund eine potentiell tödliche Menge an Schokolade aufgenommen hat zeigt dieser normalerweise Symptome von Durchfall und Erbrechen.
Falls der Hund sich nicht von selbst Erbrechen sollte kann ein Tierarzt dies künstlich einleiten, um soviel Schokolade wie möglich aus dem Magen zu bekommen und das Theobromin davon abzuhalten, in den Kreislauf zu gelangen.
Normalerweise folgt nach dem Einleiten des Erbrechens eine Behandlung mit Aktivkohle zur Entgiftung. Flüssigkeit zusammen mit Medikamenten, welche Intravenös verabreicht werden, zielen darauf ab, Krämpfe zu vermeiden und das Herz zu schützen.


Bildquelle: © Quasarphoto / Fotolia.com


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